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Starkregen und Hochwasser - Vorsorge kann schlimmeres verhindern

Hochwasser im Vogtland im Jahr 2018

Für die Vogtländerinnen und Vogtländer, welche in der Nähe von größeren Gewässern aber auch in Talsenken oder an Berghängen wohnen, stellen sich bei erwarteten Unwetter oder und Starkregenereignissen oder drohendem Hochwasser die Nackenhaare auf. Einigen werden dann sofort die Erinnerungen an Ereignisse der vergangenen Jahre wach. 

 

Nicht nur im Frühjahr während der Schneeschmelze sondern auch im Sommer oder Hebst drohen in unserer Region immer wieder auch Unwetter- und Starkregenereignisse.

 

Viele Betroffene oder gefährdete Bürgerinnen und Bürger haben daher bereits gut vorgesorgt und sind für derartige Ereignisse gewappnet. Dennoch kann es auch bei uns regional immer wieder vorkommen das sonst eigentlich sichere Gebiete / Regionen, unvorhergesehen von Starkregen oder Sturzfluten heimgesucht werden. 

 

Daher nachfolgend einige wichtige Tipps für die Vorsorge und zum Selbstschutz.

Warnmeldungen im Blick behalten - Seien Sie gut und richtig informiert

  • Achten Sie auf die Informationen und Vorwarnungen sowie Warnmeldungen ihrer Stadt- / Gemeinde.

  • Informieren Sie sich über die aktuellen Vorhersagen (beispielsweise des Deutschen Wetterdienstes DWD)

  • Informieren Sie sich über Warn-Apps (beispielsweise NINA)

  • Nutzen Sie möglichst nur seriöse Informationsquellen (beispielsweise lokale Radiosender)

Sorgen sie auch in ruhigen Zeiten vor, denn Vorbereitung auf den Ernstfall ist alles...

Wenn ihre Stadt- / Gemeinde Ortslage starkregen- oder hochwassergefährdet ist sollten sie folgendes beachten:

 

  • Besorgen Sie zum Schutz Sandsäcke, Schalbretter, wasserfeste Sperrholzplatten und Silikon.

  • Schauen Sie, dass gefährliche Stoffe (Betriebsmittel o.ä. oder Chemikalien) nicht vom Wasser erreicht werden können. Kellerräume und Garagen sind oft von Überschwemmungen betroffen und daher als besonders gefährdete Bereiche anzusehen,

  • Bringen Sie rechtzeitig Möbel oder Geräte (insbesondere Elektro- und Verbrenner- betriebene),  in die oberen Etagen oder außerhalb der vom Hochwasser bedrohten Bereiche / Räume,

  • Sichern Sie insbesondere Heizöltanks oder Gastanks gegen den Auftrieb durch das Wasser, indem Sie diese zum Beispiel an der Wand verankern oder mit Ballast beschweren,

  • überprüfen Sie regelmäßige ihre Selbstschutz- und Vorsorgemaßnahmen. Haben Sie Notfallgepäck / Notreserven und die wichtigsten Unterlagen griffbereit ?! Dazu gehören beispielsweise:

    • ausreichend Lebensmittel und Trinkwasser

    • ein batteriebetriebenes Radio oder ein Kurbelradio

    • eine funktionsfähige Taschenlampe ...,

  • Bewahren Sie die Ruhe und handeln Sie besonnen. Panik ist gefährlich ! Wenn sie selbst betroffen sind rufen Sie im Notfall Hilfe über die Notrufnummer 112.

Starkregen oder Hochwasser droht, was können Sie im Vorfeld tun?

Im Haus oder der Wohnung
  • Prüfen Sie zunächst, ob Ihre getroffenen Vor- und Versorgemaßnahmen ausreichen.

  • Überprüfen Sie Rückstauklappen (Abwasser) im Keller bevor das Wasser gestiegen ist. Halten Sie sich während des Hochwassers nicht im Keller auf, das kann schnell lebensgefährlich werden.

  • Dichten Sie ggf. niedrig liegende Fenster (Kellerbereiche) und Türen sowie Abflussöffnungen ab.

  • Schalten Sie elektrische Geräte und Heizungen in Räumen, die betroffen sein können rechtzeitig, ab. Beachten Sie die Stromschlaggefahr. Schalten Sie den Strom gegebenenfalls komplett aus (Sicherung raus). Greifen sie jedoch bitte nur dort ran, wo sie auch Fach- und Sachkundig sind. Holen sie sich ggf. einen Nachbarn zur Hilfe.

Unterwegs mit dem Fahrzeug
  • Bringen Sie Ihr Fahrzeug rechtzeitig aus gefährdeten Bereichen beispielsweise Garagen oder von Parkplätzen in sichere Abstellzonen, beachten Sie das Zufahrten für Rettungsfahrzeuge frei bleiben müssen!

  • Achtung bei Tiefgaragen ! Diese können bei Hochwasser zu tödlichen Fallen werden.

  • Fahren Sie nicht durch überflutete Straßen. Wasser im Motorraum macht viel kaputt. Meiden Sie gesperrte Bereiche und Katastrophentourismus.

  • Ihr Fahrzeug steht im Wasser uns lässt sich nicht mehr starten. Verlassen sie das Fahrzeug unverzüglich und begeben sich in einen sicheren Bereich. Lassen Sie Ihr Fahrzeug ggf. abschleppen.

Helfen Sie anderen, bringen Sie sich aber nicht unnötig in Gefahr !
  • Helfen Sie anderen, aber bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr. Im Notfall und bei Lebensgefahr Notruf 112!

  • Bringen Sie Kinder vor Eintritt der Gefahr aus dem Überschwemmungsgebiet in Sicherheit. Klären Sie, diese über mögliche Gefahren bei Unwetter frühzeitig auf.

  • Meiden Sie Uferbereiche wegen der Gefahr von Unterspülungen oder Abbrüchen. Überflutete oder teilüberflutete Straßen dürfen nicht befahren und sollten nicht betreten werden. Herausgespülte Gullideckel werden schnell zur tödlichen Falle!

  • Beachten Sie die Anweisungen der Ordnungsbehörden und Rettungskräfte, Absperrungen der Einsatzkräfte sind nicht zum Spaß da.

Sie wollen Helfen, aber wie?

Städte und Gemeinden bieten ggf. sogenannte Bürgertelefone an. Informieren sie sich über diese über Unterstützungs- und Einsatzmöglichkeiten als Spontanhelfer. Vermeiden sie jedoch bitte unnötige Anrufe bei ihren örtlichen Feuerwehren und Hilfsorganisationen, die Leitungen müssen für wichtige Telefonate frei bleiben!

 

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (externer Link).