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Kreisleistungsmarsch 2026 der Jugendfeuerwehren des Vogtlandkreises in Schreiersgrün

Am 20. Juni 2026 fand in Schreiersgrün bei Treuen der diesjährige Kreisleistungsmarsch der Jugendfeuerwehren des Vogtlandkreises statt. Ausrichter der Veranstaltung war die Freiwillige Feuerwehr Treuen - Ortsfeuerwehr Schreiersgrün, die gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern für einen abwechslungsreichen und reibungslosen Wettkampftag sorgte. Der Kreisleistungsmarsch wurde dabei mit dem Feuerwehrfest anlässlich des Jubiläums der Feuerwehr Schreiersgrün verbunden und bot damit einen besonderen Rahmen für die jungen Feuerwehrangehörigen.

 

Am Vormittag herrschte auf dem Sportplatz in Schreiersgrün reges Treiben. Von hier aus starteten die Jugendfeuerwehrgruppen auf ihre rund fünf Kilometer lange Strecke Rund um den Fronberg und die umliegende Landschaft. Entlang der Strecke erwarteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt zehn abwechslungsreiche Stationen. Dabei waren nicht nur feuerwehrtechnisches Können und theoretisches Wissen gefragt, sondern ebenso Geschicklichkeit, Teamarbeit, Konzentration und Kreativität.

An der ersten Station stand zunächst die persönliche Schutzausrüstung auf dem Prüfstand. Bei der Kontrolle der PSA mussten die Jugendlichen zeigen, dass sie ihre persönliche Schutzausrüstung kennen und wissen, worauf bei der richtigen und vollständigen Ausstattung zu achten ist. Sicherheit steht schließlich auch bei den jüngsten Feuerwehrangehörigen an erster Stelle.

 

An der Station „Kuppeln von Saugleitungen“ waren technisches Geschick und eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe gefragt. Die Jugendlichen mussten die einzelnen Elemente der Saugleitung korrekt miteinander verbinden. Hier kam es neben der Geschwindigkeit vor allem auf eine saubere und sichere Ausführung an.

 

Sportlich wurde es bei der Station Schlauch ausrollen. Die Teilnehmer mussten einen C-Schlauch möglichst zielgenau ausrollen und dabei gleichzeitig auf eine ordentliche Ausführung achten. Eine Aufgabe, die auf den ersten Blick einfach erschien, aber durchaus Koordination und Geschick erforderte.

 

Beim Leinenzielwurf war anschließend eine ruhige Hand gefragt. Mit einer Feuerwehrleine galt es, ein vorgegebenes Ziel möglichst genau zu treffen. Konzentration und die richtige Wurftechnik waren entscheidend, um wertvolle Punkte für die eigene Mannschaft zu sammeln.

 

An Station 5 standen die Feuerwehrknoten im Mittelpunkt. Verschiedene Knoten mussten von den Jugendlichen sicher und korrekt ausgeführt werden. Dabei zeigte sich, wie wichtig es ist, die grundlegenden Handgriffe regelmäßig zu üben und auch unter Wettkampfbedingungen abrufen zu können.

 

Für Abwechslung sorgte die erste erlebnispädagogische Station. Beim Schätzen von Entfernungen mussten die Jugendlichen ihre Umgebung genau beobachten und Entfernungen zu einem nahestehenden Mast und einem weit entfernten Windrad möglichst realistisch einschätzen. Hier war ein gutes Augenmaß gefragt – und so manche Mannschaft stellte dabei fest, dass Schätzen schwieriger sein kann, als es zunächst aussieht.

 

Teamgeist und gegenseitiges Vertrauen standen bei der Station „Spinnennetz“ im Mittelpunkt. Durch ein aus Feuerwehrleinen gespanntes Spinnennetz mussten die Gruppen gemeinsam hindurchsteigen. Dabei durfte jedes Loch des Netzes nur einmal verwendet werden. Die Aufgabe ließ sich nur mit guter Absprache, gegenseitiger Unterstützung und einer durchdachten Strategie erfolgreich bewältigen.

 

An der Station Fahrzeug- und Gerätekunde wurde das feuerwehrtechnische Wissen der Jugendlichen geprüft. Verschiedene Ausrüstungsgegenstände und Geräte mussten erkannt und benannt werden. Dabei zeigte sich, dass viele Jugendfeuerwehrmitglieder bereits über ein beachtliches Wissen rund um die Technik ihrer Feuerwehr verfügen.

 

Wieder ernst wurde es bei der Station „Erste Hilfe“. In verschiedenen Aufgabenstellungen mussten die Jugendlichen zeigen, dass sie im Notfall richtig handeln können. Dabei waren sowohl theoretisches Wissen als auch praktisches Geschick gefragt. Besonders wichtig waren ein ruhiges und überlegtes Vorgehen sowie die richtige Reihenfolge der einzelnen Maßnahmen.

 

Die letzte Station stellte noch einmal eine besondere Herausforderung dar. Beim Befestigen und Hochziehen eines Strahlrohres mussten die Jugendlichen ihr Wissen über Leinen und Feuerwehrtechnik miteinander verbinden. Die Ausrüstung musste sicher befestigt und anschließend entsprechend der Aufgabenstellung hochgezogen werden. Auch hier waren Präzision, Geschick und eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe entscheidend.

 

Nach dem Absolvieren aller zehn Stationen führte die Strecke die Mannschaften zurück zum Sportplatz in Schreiersgrün, wo Start und Ziel des Kreisleistungsmarsches lagen. Dort konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stärken, Erfahrungen austauschen und gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern auf die Ergebnisse warten.

 

Die Würdigung der erbrachten Leistungen fand am 30.08.2026 im Rahmen der offiziellen Siegerehrung im Brand- und Katrastrophenschutzzentrum des Vogtlandkreises in Eich statt.

 

In zwei Altersgruppen kämpften die Jugendfeuerwehren um die begehrten Platzierungen. Am Ende konnten sich folgende Mannschaften über die ersten drei Plätze freuen:

 

Altersgruppe I

 

1. Platz: Oberlauterbach Gruppe 2

2. Platz: Neumark Gruppe 1

3. Platz: Oberlauterbach 1

 

Altersgruppe II

 

1. Platz: Tirpersdorf Gruppe 2

2. Platz: Plauen - Stadtmitte Gruppe 2

3. Platz: Reichenbach 2

 

Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Schreiersgrün sowie allen Helferinnen und Helfern, Wertungsrichtern, Betreuerinnen und Betreuern und Unterstützern, die zum Gelingen des Kreisleistungsmarsches beigetragen haben. Durch die Verbindung mit dem Feuerwehrfest zum Jubiläum der Feuerwehr Schreiersgrün wurde der Leistungsmarsch zu einem besonderen Ereignis, das Wettkampf, Gemeinschaft und Feuerwehrtradition miteinander verband.

Urheberrecht:

Text und Bilder: C.G. - Kreisfeuerwehrverband Vogtland e.V.

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