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Fortbildung für Jugendgruppenleiter und Jugendwarte der KJF Vogtland für 2025

Auch in den Osterferien herrschte in der Oberschule „G. E. Lessing Lengenfeld“ reger Betrieb. Doch an diesem 26.04. stand nicht Mathe oder Physik auf dem Stundenplan, sondern das jährliche Fortbildungsseminar für die Jugendfeuerwehrwarte und Jugendgruppenleiter der Kinder- und Jugendfeuerwehren des Vogtlandes.

 

In altbewährter Form wurden die Teilnehmer nach den Eröffnungsworten des Kreis- Jugendfeuerwehrwartes Steve Groh in drei Seminargruppen eingeteilt, in denen sie die Themen der Fortbildung bestreiten sollten. 

 

Dieses Jahr auf dem Plan: Erlebnispädagogik, Lebenslagen von Jugendlichen und die Grundlagen von Suchtverhalten in der heutigen digitalen Welt. Natürlich Durfte auch eine Auffrischung im Bereich der Rechtskunde nicht fehlen.

 

 

Der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart André Linko bearbeitete gemeinsam mit den Teilnehmern das Thema Erlebnispädagogik. Hierzu stellte er verschiedene Spiele und Übungen vor, die zur Auflockerung im Jugendfeuerwehrdienst und zur Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls beitragen sollen. Diese wurden auch - mit viel Freude - im Seminar erprobt. Weiterhin nutzten die Teilnehmer die Zusammenkunft, um mit dem stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart die aktuelle Situation und derzeitigen Herausforderungen der Jugendfeuerwehren zu erörtern.

 

Der zweite Themenblock der Fortbildung - Lebenslagen von Jugendlichen - wurde den Jugendwarten und Jugendgruppenleitern durch die Sozialpädagogin Nadine Wolf nähergebracht. 

 

Sie erläuterte nicht nur gesetzlich verbindliche Grundlagen zu Rechten und Pflichten der Jugendarbeit, sondern gab den Teilnehmern auch verschiedene Hinweise an die Hand, sollten im Rahmen des Jugend- oder Kinderfeuerwehrdienstes Auffälligkeiten bemerkbar machen. 

 

Durch Nadines Erfahrungen und Beispiele wurde ersichtlich, was Anzeichen für sich in schwierigen Situationen befindliche Kinder und Jugendliche sind und wie man am besten damit umgeht. Die Auffrischung dieses Themas ist in besonderer Weise relevant, da die Kinder- und Jugendfeuerwehr kein Ort der reinen feuerwehrtechnischen Ausbildung ist, sondern zu großen Teilen auch die allgemeine Jugendarbeit in den Fokus stellt, um soziale Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu fördern.

 

Da Kinder und Jugendliche zunehmend mit Technik in einer digitalen Welt aufwachsen, hat dies auch Einfluss auf ihre Entwicklung. Dass dieser Vorgang Gutes als auch Negatives an sich hat, wurde den Seminarteilnehmern im dritten Thema – Suchtverhalten in der digitalen Welt – durch den Referenten, Herrn Killich, aufgezeigt. 

 

Kenntnisse und Hintergrundwissen zu Entstehung und Umgang mit der Sucht nach dem Handy oder anderen technischen Geräten, sozialen Medien und dergleichen, wurde dabei vermittelt. 

 

Die Kreisjugendfeuerwehr Vogtland dankt den Referenten und Referentinnen herzlich für ihren Einsatz und die Teilhabe am Seminar für Jugendgruppenleiter und Jugendfeuerwehrwarte 2025.

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