30 Jahre Kreisfeuerwehrverband und Kreisjugendfeuerwehr Vogtland

Vogtländische Feuerwehrverband und seine Jugendorganisation begehen 30-jähriges Gründungsjubiläum.

 

30 Jahre ist es nun her, als der Kreisfeuerwehrverband Vogtland e. V. und die Kreisjugendfeuerwehr als Jugendorganisation des Verbandes aus den bis zu diesem Zeitpunkt bestehenden (Stadt und Land) gegründet wurden. Genauer gesagt, am 4. Mai 1996 beziehungsweise beziehungsweise im September 1996.

 

Viel ist seit diesen Tagen geschehen und hat sich sowohl in der Jugend als auch Verbandsarbeit verändert. Aber eines ist leicht geblieben. Und zwar, dass beides vor allem von einer Sache lebt den Engagement, der vielen ehrenamtlichen Kameraden, nun Kameraden, welche welche sich in den vogtländische Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. auch Alters und Ehrenabteilung in der verschiedensten Ebenen für regionale als auch überregionale Interessen engagieren.

 

Ein Grund also auch einmal zu feiern und danke zu sagen für das vielseitiger Engagement. Und genau dazu trafen sich rund 130 geladene Gäste an einem geschichtsträchtigen Ort im Ratssaal des Rathauses der Stadt Plauen genau an dem Ort, an dem der vogtländische Feuerwehrverband in seiner jetzigen Konstellation gegründet wurde.

 

Gegen 18:00 Uhr begrüßte der Moderator des Abends Bernd Schädlich gemeinsam mit dem Verbandsvorsitzender des Kreisfeuerwehrverband des Vogtland e.V. Kamerad, Andreas Schubert, die geladenen Gäste.

 

Unter diesen befanden sich neben unserem Landrat, Herr Thomas Hennig, welcher als Schirmherr der Veranstaltung fungierte auch die Bürgermeisterin der Stadt Plauen, Frau Kerstin Wolf als Gastgeberin der Jubiläumsfeier.

 

Im weiteren Konten unzählige Ehren gestern begrüßt werden. Neben langjährigen Vorstandsmitgliedern, darunter der Vorsitzende des Verbandes Christian Kirsch sowie Kreisjugendfeuerwehrwart a.D. Gunther Reichelt, auch weitere Ehrenmitglieder und ehemalige Funktionsträger. Natürlich waren auch Vertreter befreundeter Hilfsorganisationen zum beispielsweise des THWs, der Einladung gefolgt.

 

Grundsätzlich ist ein solches Jubiläum, ein Grund zum Feiern, allerdings sollte man an so einem Abend auch an die denken, welchen es nicht mehr vergönnt ist, an der Veranstaltung teilzunehmen. Somit bat Kamerad Schubert die anwesenden, sich von den Plätzen zu erheben, um denen zu gedenken, welche leider nicht mehr unter uns weil.

 

Im Anschluss blickte der Verbandsvorsitzender in seiner kurzen Festrede auf wichtige Schlaglichter der vergangenen 30 Jahre zurück. Natürlich war es nicht möglich auf all das, was in den vergangenen 30 Jahren passiert ist, einzugehen. Daher beschränkte er sich auf die wichtigsten Meilensteine, der Jugend und Verbandsarbeit.

 

Wer könnte jedoch besser über das berichten, was ich so in der Jugend und Verbandsarbeit tut als diejenigen diese täglich damit beschäftigen. Also bat der Moderator genau diese Personen nach vorne um in einer kurzen Talk Runde über die tägliche Arbeit zu berichten. In einer kurzweiligen Diskussion gelang es den den anwesenden aktueller als auch geschichtsträchtigen Themen näher zu bringen.

 

Für das ein oder andere Lächeln sorgt während dieser Gespräche die Anekdoten aus 30 Jahren, Jugend und Verbandsarbeit. Natürlich ging es auch um aktuelle Themen wie den gesellschaftlichen Wandel oder künftige Herausforderungen der Arbeit in Blaulichtbereich.

 

Wie könnte es auch anders sein, so gehört gehört zu einer Jubiläumsfeier natürlich auch denen danke zu sagen, welche die Arbeit wo ihr wirken, maßgeblich unterstützt und geprägt haben und so widmet der Sicht der nächste Tagesordnungspunkt der Auszeichnung und Ehrung verdienter Kameradinnen und Kameraden.

 

So wurden unter anderem folgende Personen mit der Verdienstmedaille des Kreisfeuerwehrverband des Vogtland in der Stufe Silber und Gold geehrt.

 

Kameradin Katja Belke, Kamerad Matthias Rittrich, Kamerad Uwe Tümpner und Hardy Baumann für ihre Verdienste im Bereich der Jugend und Verbandsarbeit sowie es Feuerwehrsports.

 

Für ihre Leistungen bei der Unterstützung der Verbandsarbeit ehrte der Vorstand, die Bürgermeisterin der Stadt Plauen, Frau Wolf und den Landrat des Vogtlandkreis Thomas Hennig. Beide engagieren sich seit Jahren über ihre gesetzliche Verpflichtung hinaus zum Wohle der Verbandsarbeit.

 

Gerd Pürzel, der kürzlich aus dem Amt geschiedene Kreisbrandmeister des Vogtlandkreis, erhielt ebenfalls die Verdienstmedaille in der Stufe Silber. Er ließ es sich natürlich nicht nehmen, den anwesenden Kameradinnen und Kameraden, für die langjährige konstruktive, aber auch streitbare Zusammenarbeit zu danken und Ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute bei ihrer Arbeit zu wünschen.

 

Zwei Ehrungen, der ganz besonderen Art konnten die Kameraden Wolfgang Jahn und Jochen Möckel entgegennehmen. Beide sind quasi Urgesteine der Feuerwehr und engagieren sich bereits seit über 50 Jahren sowohl in der Jugend als auch Feuerwehr Arbeit.

 

Wolfgang Jahn aus Oelsnitz erhielt die Verdienstmedaille des Verbandes in der Stufe Gold. Jochen Möckel wurde für sein Engagement insbesondere in der Jugendarbeit zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Prinzipiell könnte man jetzt meinen, das wären genug der lobenden Worte für einen Abend. dennoch sollten weitere folgen. Hierzu ergriff der Präsident des Landesfeuerwehrverband Sachsen Gunnar Ullmann das Wort.

 

Er ließ es sich nicht nehmen, die Bedeutung der vogtländische Verbandsarbeit auch auf Landes und Bundesebene zu würdigen, für seine Verdienste um dies ehrte er Thomas Geigenmüller von der Freiwilligen Feuerwehr Grünbach mit der Verdienstmedaille des Landesfeuerwehrverband Sachsen.

 

Die höchste Auszeichnung, welche ein Kamerad der Feuerwehr auf Bundesebene erhalten kann, ging an diesem Abend an den langjährigen Verbandsvorsitzender Kameraden Andreas Schubert. Er erhielt aus den Händen des Präsidenten des LFV, das Deutsche Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold. Sichtlich überrascht bedanken sich beide für die hohen Auszeichnungen.

 

Nun war es allerdings genug der Worte, denn schließlich waren die anwesenden Gäste nicht nur zum lauschen der Reden gekommen, sondern vor allen Dingen wegen des gutem Essens und der Musik. Der Abend klang anschließend in geselliger Runde bei Musik und Tanz sowie vielen guten Gesprächen aus.

 

Text und Bilder: Kreisfeuerwehrverband Vogtland e. V.

 

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